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VORSICHTIGER OPTIMISMUS BEIM UNIVERSITÄTSBUDGET
ABER WO BLEIBT DIE FORSCHUNGSFÖRDERUNG?

Aber wo bleibt die externe Forschungsförderung?

Der Verband der Österreichischen Universitätsprofessorinnen und –professoren sieht die Erhöhung des Universitätsbudgets mit vorsichtigem Optimismus. Es wird zu analysieren sein, inwieweit die zusätzlich zum Ausgleich der Studienbeiträge verfügbaren Mittel in Höhe von 400 Millionen jährlich  direkt Forschung und Lehre zugute kommen und in welchem Ausmaß Infrastrukturmaßnahmen betroffen sind.

Vor allem im baulichen Bereich stehen schon seit vielen Jahren Investitionen in Universitätsgebäuden an, die sich zum Teil in marodem Zustand befinden. Solche Investitionen sind daher sehr zu begrüßen und schaffen auch konjunkturelle Impulse, sie können jedoch nicht die dringend notwendigen direkten Investitionen in Forschung und Entwicklung ersetzen.

Völlig offen ist noch wie die Finanzierung der Forschungsförderungsorganisationen ausfallen wird. Diese fallen unter die ca. 2 Milliarden EURO, die ursprünglich in den nächsten Jahren für außeruniversitäre Forschung in Aussicht gestellt wurden und die zurzeit offenbar noch nicht finanziell bedeckt sind. Dies ist vor allem deshalb gravierend, da FWF und FFG längerfristige Verpflichtungen zur Förderung von Projekten eingehen müssen und ohne zusätzliche Mittel, über ihr Grundbudget hinaus praktisch nicht handlungsfähig sind.

Der ProfessorenInnenverband mahnt daher bei der Finanzierung der Universitäten Kostenwahrheit bezüglich der tatsächlichen Ausgaben für Forschung und Lehre ein. Er befürchtet, dass diese Ausgaben erheblich unter dem zurzeit angesetzten Anteil an den Gesamtausgaben für die Universitäten liegen dürften.

Besonders gravierend stellt sich dies im Bereich der Universitätskliniken dar.

Der ProfessorInnenverband hofft, dass die Universitäten den nunmehr finanzierten Kollektivvertrag als ein Instrument der Qualitätsförderung nutzen werden, denn die innovationsfeindlichen Konsequenzen verkrusteter Strukturen sind aus der Vergangenheit bekannt.


- 29. September 2011
- 15. November 2010 Zürich/Wien/Bonn,
- 22. Juli 2010 - Der Standart
-25. Juli 2009 - Kommentar Universitäts-Änderungsgesetz
- 21. Mai 2010 - Offener Brief an BM Karl
-19. Februar 2010 - Diskussionveranstaltung mit BM Karl
-19. Oktober 2009 - Presseerklärung von UPV, DHV und VSH
- 5. März 2009 - Diskussionveranstaltung mit BM Hahn
-29. Jänner 2009 - Stellungnahme zur neuen Ministerin
- 23. Jänner 2009 - Vorsichtiger Optimismus beim Universitätsbudget
- 13. August 2008 - Der UPV zu UG Novellierung
- 13. Juni 2008 - UPV sieht positive Entwicklungsmglichkeiten in der UG-Reform
- 6. Juni. 2008 - Offener Brief an BM Dr. Johannes Hahn
- 8. Mai 2008 - Novelle des UG "ein Schritt zurück"
- 24. November 2007 - (Die Presse) Festveranstaltung des UPV
- 1. Oktober 2007 - Gemeinsame Erklärung der drei Hochschulverbände
- 13. Juli 2007 - Stellungnahme des UPV zur Weiterentwicklung des UG